Jahresdienstbesprechung – Feuerwehr Hagen zieht Bilanz: Mehr Personal, moderne Technik und starke Nachwuchsarbeit

Bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Hagen wurde deutlich: Die Wehr wächst – personell, technisch und organisatorisch. Mit neuen Fahrzeugen, einer modernen Leitstelle und einer intensivierten Nachwuchsförderung stellt sich die Feuerwehr zukunftsfähig auf und reagiert zugleich auf steigende Einsatz- und Ausbildungszahlen.

Grußwort des neuen Oberbürgermeisters der Stadt Hagen, Dennis Rehbein!

Vortrag von Generalleutnant André Bodemann von der Bundeswehr – Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben.

Starke Personalbasis

Im Amt 37 sind derzeit 385 Mitarbeitende beschäftigt. Parallel investiert die Feuerwehr kontinuierlich in die Ausbildung neuer Kräfte. In der laufenden Qualifizierung befinden sich 28 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter sowie fünf Brandoberinspektoranwärterinnen und -anwärter. Zusätzlich werden fünf tariflich Beschäftigte zu Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern ausgebildet.

Auch die ehrenamtlichen Einheiten bilden weiterhin ein stabiles Fundament: Die Freiwillige Feuerwehr zählt 566 aktive Mitglieder, unterstützt von 72 Kräften in der Unterstützungsabteilung. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 182 Jugendliche, hinzu kommen 135 Mitglieder in der Ehrenabteilung. Zusammen mit den Werkfeuerwehren – unter anderem bei Thyssenkrupp – engagieren sich insgesamt 1.345 Personen für die Sicherheit der Stadt.

Nachwuchsarbeit: Neue Jugendfeuerwehrgruppe gegründet

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung. Aufgrund der großen Nachfrage wurde eine fünfte Jugendfeuerwehrgruppe „Mitte“ neu gegründet. Der neue Standort am Gerätehaus Sauerlandstraße schafft zusätzliche Kapazitäten und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Jugendfeuerwehr als Talentschmiede für den späteren Einsatzdienst.

Ausbildung auf hohem Niveau

Die Ausbildungszahlen sprechen für sich:

Im Grundausbildungslehrgang 01/24 starteten 23 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter (davon 16 für die Feuerwehr Hagen) sowie drei Brandoberinspektoranwärterinnen und -anwärter.

Der Lehrgang 01/25 umfasst 24 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter (20 für Hagen) sowie drei Brandoberinspektoranwärter, die vollständig für die Feuerwehr Hagen ausgebildet werden.

Für die Freiwillige Feuerwehr wurden zusätzlich 25 Lehrgänge mit insgesamt 378 Teilnehmenden durchgeführt. Am Institut der Feuerwehr kamen weitere 26 Lehrgänge und 19 Seminare hinzu, an denen 45 Einsatzkräfte aus Hagen teilnahmen.

Moderne Technik für den Einsatz

Neben dem Personal investiert die Feuerwehr konsequent in ihre Ausstattung. Für die Berufsfeuerwehr wurden neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge vom Typ HLF 20 als Ersatzbeschaffung in Dienst gestellt. Die baugleichen Fahrzeuge verfügen über Allradfahrgestell, leistungsstarken Vollautomatik-Antrieb sowie moderne akku- und hydraulikbetriebene Rettungsgeräte. Ein Navigationssystem mit direkter Anbindung an das Einsatzleitsystem unterstützt die schnelle und sichere Anfahrt.

Darüber hinaus wurden drei neue Kommandowagen beschafft. Die allradgetriebenen Fahrzeuge mit Funkarbeitsplätzen dienen als Führungsfahrzeuge für B-Dienst Mitte, D-Dienst sowie den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst.

Neue Leitstelle stärkt Führungsfähigkeit

Ein weiterer Meilenstein ist die Modernisierung der Leitstelle. Seit dem 24. März 2025 ist das neue Einsatzleitsystem „Cobra 4“ im Einsatz. Es ermöglicht unter anderem eine georeferenzierte Alarmierung, verbessert die zentrale Führungsfähigkeit bei großflächigen Einsatzlagen und wird durch eine erneuerte IT-Infrastruktur ergänzt. Digitale Alarmierungs- und Funkintegrationen sorgen zusätzlich für eine schnellere und verlässlichere Kommunikation.

Einsätze auf hohem Niveau

Wie stark die Feuerwehr gefordert ist, zeigen die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres:

  • 24.661 Einsätze im Rettungsdienst
  • 11.036 Krankentransporte
  • 1.957 Technische Hilfeleistungen
  • 1.039 Einsätze im Brandschutz

Insgesamt rückte die Feuerwehr Hagen zu 38.693 Einsätzen aus.

Ergänzend zum offiziellen Programm nutzte die Feuerwehr Hagen die Jahresdienstbesprechung auch, um auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres sowie kommende Projekte zu blicken.

Ein besonderer Fokus lag auf Personal und Ausbildung. Neben den Mitarbeitenden im Amt 37 investiert die Feuerwehr weiterhin konsequent in den eigenen Nachwuchs. Die jüngsten Grundausbildungslehrgänge umfassen insgesamt fast 50 Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter sowie mehrere Brandoberinspektoranwärter – überwiegend für den Dienst in Hagen. Ergänzend wurden für die Freiwillige Feuerwehr 25 Lehrgänge mit 378 Teilnehmenden sowie zahlreiche Seminare am Institut der Feuerwehr durchgeführt.

Sehr erfreulich entwickelt sich die Jugendfeuerwehr: Aufgrund der großen Nachfrage wurde mit der Gruppe „Mitte“ eine fünfte Jugendfeuerwehr neu gegründet. Am Standort Gerätehaus Sauerlandstraße entstehen damit zusätzliche Plätze für junge Menschen, die sich frühzeitig im Ehrenamt engagieren möchten.

Auch technisch geht die Feuerwehr weiter voran. Neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20) und drei moderne Kommandowagen stärken Einsatz- und Führungsfähigkeit. Parallel wurde die Leitstelle umfassend modernisiert. Mit dem neuen Einsatzleitsystem „Cobra 4“, georeferenzierter Alarmierung, erneuerter IT-Infrastruktur sowie digitaler Funk- und Alarmierungstechnik werden Einsätze künftig noch schneller und effizienter koordiniert.

Wie stark die Kräfte täglich gefordert sind, zeigen die Zahlen:
24.661 Einsätze im Rettungsdienst, 11.036 Krankentransporte, 1.957 technische Hilfeleistungen und 1.039 Brandeinsätze – insgesamt 38.693 Einsätze im vergangenen Jahr.

Die Bilanz macht deutlich: Ob Nachwuchsarbeit, Ausbildung oder moderne Technik – die Feuerwehr Hagen stellt sich konsequent zukunftssicher auf, um auch weiterhin rund um die Uhr verlässlich für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein.

Fazit

Die Bilanz der Jahresdienstbesprechung macht deutlich: Die Feuerwehr Hagen entwickelt sich konsequent weiter. Mehr Nachwuchs, intensive Ausbildung, moderne Fahrzeuge und eine leistungsfähige Leitstelle sorgen dafür, dass die Einsatzkräfte auch künftig schnell, professionell und zuverlässig Hilfe leisten können.

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